Donnerstag, 5. November 2026 | Letzte Aktualisierung: 18:24 (rumänische Zeit)

Nachrichten aus Deutschland

Die wichtigsten Energie-Nachrichten aus Deutschland: Strom, Gas, Preise und Infrastruktur.

Alle Nachrichten anzeigen: Deutschland | Alle Nachrichten anzeigen

Speicher und Batterien

Return erhält 835 Millionen Euro von Deutscher Bank und Rabobank für Batteriespeicher in Deutschland

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 5. Nov. 2026

Das niederländische Unternehmen Return hat eine Portfoliofinanzierung über 835 Millionen Euro erhalten, gezeichnet von der Deutschen Bank und der Rabobank, für Batteriespeicher in Deutschland. Die erste Stufe umfasst drei im Bau befindliche Projekte mit 117 MW; ab 2027 will das Unternehmen mindestens 1 GW pro Jahr installieren.

Neueste Nachrichten

Unternehmen

RWE hebt die Prognose und wettet auf Netze: EBITDA plus 40 Prozent und Mehrheit an Amprion

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

RWE schloss das erste Halbjahr 2026 mit einem bereinigten EBITDA von 3 Milliarden Euro, plus über 40 Prozent, und einem von 0,8 auf 1,3 Milliarden gestiegenen bereinigten Nettoergebnis. Der Konzern hebt die Jahresprognose, baut die Mehrheitsbeteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion aus und erhöht den Investitionsrahmen für 2026 auf 9 bis 11 Milliarden; bis 2031 sind 42 Milliarden netto geplant.

Strom

Premiere in Deutschland: Die Wärmepumpe wird zum meistverkauften Heizsystem

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

195.000 verkaufte Wärmepumpen im ersten Halbjahr 2026 — plus 40 Prozent und mit 48,7 Prozent Marktanteil erstmals vor der Gasheizung, so der Verband BWP. Der Motor bleibt die Förderung: 30 Prozent Grundförderung auf bis zu 28.000 Euro Kosten, mit Boni bis 70 Prozent; seit Juli wurden die Konditionen angepasst, ab Februar 2027 beginnen sie zu sinken.

Erneuerbare

Erneuerbare decken 58 Prozent des deutschen Verbrauchs — Halbjahresrekord

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

Im ersten Halbjahr 2026 deckten die erneuerbaren Energien 58,0 Prozent des Bruttostromverbrauchs Deutschlands, fast drei Punkte mehr als im Vorjahr — Rekord für ein erstes Halbjahr, nach den Berechnungen von BDEW und ZSW. An der öffentlichen Nettostromerzeugung lag der grüne Anteil noch höher: 61,8 Prozent, mit Wind und Sonne an der Spitze.

Energiepolitik140 →

Energiepolitik

Deutschlands Kohleausstieg läuft dem Kalender voraus: Auch dieses Jahr braucht es keine Verbote

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Die Bundesnetzagentur stellte am 1. September fest, dass kein Kohleverfeuerungsverbot angeordnet werden muss: Bis zum Prüfstichtag waren bereits genug Kraftwerke aus dem Markt ausgeschieden, sodass das gesetzliche Zielniveau für 2029 deutlich unterschritten wird. Parallel prüft das Wirtschaftsministerium, RWE-Braunkohleblöcke in eine Sicherheitsreserve zu überführen. Der Endtermin bleibt spätestens 2038.

Netz103 →

Netz

Wer bezahlt das Netz der Zukunft? Die Bundesnetzagentur schreibt die deutschen Entgelte von Grund auf neu

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Unter dem Codenamen AgNes baut die Bundesnetzagentur das Netzentgeltsystem neu: Die förmliche Konsultation des vollständigen Entwurfs beginnt im Sommer 2026, das neue Rahmenwerk steht bis Jahresende, die Anwendung kommt ab 2029. Erzeuger sollen erstmals Einspeiseentgelte zahlen, Speicher und flexible Verbraucher bekommen eigene Regeln. Im Februar hat die Behörde bereits die „vermiedenen Netzentgelte" gekappt — ein Relikt einer anderen Epoche.

Gas94 →

Gas

Deutschlands LNG-Terminals nach dem Rekordjahr: 106 TWh eingespeist, Stade und Brunsbüttel rücken näher

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

2025 war das Rekordjahr der deutschen LNG-Terminals: 106 TWh Gas ins Netz eingespeist, bei rund 80 Prozent Auslastung. 2026 nähern sich die festen Terminals in Stade — frühestens im zweiten Quartal — und Brunsbüttel mit 8 bis 10 Milliarden Kubikmetern pro Jahr dem Start. Kritiker warnen vor Überkapazitäten; der Winter mit leeren Speichern gibt ihnen vorerst zu tun.

Weitere Nachrichten

Markt

Fünf Preiszonen statt einer: Die Empfehlung, die Deutschland in zwei Lager spaltet

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

Die europäischen Übertragungsnetzbetreiber haben im Bidding Zone Review die Teilung der gemeinsamen Preiszone Deutschland–Luxemburg in fünf Zonen mit unterschiedlichen Preisen empfohlen. ACER schätzt Effizienzgewinne von 450 bis 540 Millionen Euro pro Jahr; die Industrie und der Süden wehren sich vehement, der Norden fordert „eine neue Ordnung". Die Entscheidung ist im Herbst 2026 wieder ein offener politischer Konflikt.

Netz

SuedLink kommt voran: Der erste Erdkabelabschnitt ist fertig, gebaut wird in sechs Bundesländern

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

Tennet hat den ersten vollständigen Erdkabelabschnitt der SuedLink-Trasse abgeschlossen — der 700 km langen 4-GW-Stromautobahn zwischen dem windreichen Norden und dem Industriesüden, die gleichzeitig in allen sechs durchquerten Bundesländern gebaut wird, mit Inbetriebnahme ab 2028. Daneben gehen 2026 der Schaltposten Osterath und die Ultranet-Verbindung in Betrieb.

Energiepreise

Die Überraschung des Jahres am deutschen Markt: Die Stunden mit Negativpreisen SINKEN — das System lernt

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

299 Stunden mit negativen Preisen im ersten Halbjahr 2026, gegenüber 389 im Vorjahreszeitraum — ein Minus von 23 Prozent, das die Prognosen von 700 bis 900 Stunden im Jahr widerlegt. Die Erklärung: fast verdoppelte Batterien, flexible Verbraucher und der Netzausbau. Die Extreme sind nicht verschwunden: Am 1. Mai fiel der Spot auf −50 Cent pro kWh.

Energiepolitik

Deutschlands grüner Strom kostet den Bundeshaushalt 2026 16 Milliarden Euro

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Der EEG-Finanzierungsbedarf für 2026 beträgt 16,15 Milliarden Euro — die Differenz zwischen 17,8 Milliarden Förderkosten und 3,1 Milliarden Vermarktungserlösen, nach der Rechnung der Übertragungsnetzbetreiber. Der Bundestag hat 17,2 Milliarden bereitgestellt. Seit 2023 steht die Rechnung nicht mehr auf der Stromrechnung, sondern im Haushalt.

Energiepolitik

Brüssel genehmigt den deutschen Industriestrompreis: rund 5 Cent für die energieintensive Industrie

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Die EU-Kommission genehmigte im April das deutsche Industriestrompreis-Schema: Betriebe aus rund 91 energieintensiven Branchen — Chemie, Stahl, Glas, Halbleiter — zahlen zwischen 2026 und 2028 effektiv etwa 5 Cent pro kWh, für höchstens die Hälfte ihres Jahresverbrauchs. Das Geld fließt erst ab 2027, rückwirkend, über Anträge beim Bundesförderzentrum.

Netz

Die Smart Meter bleiben die Achillesferse der deutschen Energiewende: 23 Prozent der Pflichtfälle ausgestattet

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Ende 2025 hatten nur 23,3 Prozent der Pflichteinbaufälle ein intelligentes Messsystem — das gesetzliche Ziel von 90 Prozent gilt erst für 2032. Die Pflicht trifft Verbraucher über 6.000 kWh/Jahr und Prosumenten ab 7 kWp; die Kosten sind auf 20 Euro pro Jahr gedeckelt. Ohne Smart Meter kein dynamischer Tarif — die Brücke zwischen den Haushalten und dem billigen Mittag des Marktes.

Energiepolitik

Deutschlands Kohleausstieg läuft dem Kalender voraus: Auch dieses Jahr braucht es keine Verbote

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Die Bundesnetzagentur stellte am 1. September fest, dass kein Kohleverfeuerungsverbot angeordnet werden muss: Bis zum Prüfstichtag waren bereits genug Kraftwerke aus dem Markt ausgeschieden, sodass das gesetzliche Zielniveau für 2029 deutlich unterschritten wird. Parallel prüft das Wirtschaftsministerium, RWE-Braunkohleblöcke in eine Sicherheitsreserve zu überführen. Der Endtermin bleibt spätestens 2038.

Day-Ahead-Preis heute in Rumänien (€/MWh)

01:00 274,63
02:00 287,86
03:00 286,20
04:00 288,37
05:00 298,98
06:00 296,23
07:00 347,42
08:00 339,50
09:00 331,17
10:00 310,44
11:00 266,90
12:00 243,37
13:00 243,38
14:00 269,10
15:00 417,07
16:00 384,26
17:00 374,42
18:00 374,42
19:00 374,42
20:00 378,45
21:00 378,96
22:00 374,23
23:00 341,04
00:00 298,43

Rumäniens Verbrauch heute (MW)

00:00–01:00 · 5.819 MW 00:00 01:00–02:00 · 5.812 MW 01:00 02:00–03:00 · 5.524 MW 02:00 03:00–04:00 · 5.437 MW 03:00 04:00–05:00 · 5.508 MW 04:00 05:00–06:00 · 5.744 MW 05:00 06:00–07:00 · 6.211 MW 06:00 07:00–08:00 · 6.859 MW 07:00 08:00–09:00 · 7.124 MW 08:00 09:00–10:00 · 6.904 MW 09:00 10:00–11:00 · 6.600 MW 10:00 11:00–12:00 · 6.553 MW 11:00 12:00–13:00 · 6.308 MW 12:00 13:00–14:00 · 6.484 MW 13:00 14:00–15:00 · 6.641 MW 14:00 15:00–16:00 · 6.790 MW 15:00 16:00–17:00 · 7.234 MW 16:00 17:00–18:00 · 7.669 MW 17:00 18:00–19:00 · 7.820 MW 18:00 7.820MW18:00–19:00

● verbrauchsarme Stunden ● mittlerer Verbrauch ● Spitzenstunden

Schnelldaten

Rumänien 324,1 €/MWh ▲ 7,7%

Frankreich 261,4 €/MWh ▲ 5,5%

aktualisiert 18:24

Nachrichtenarchiv

Weitere Meldungen

Veröffentlichte Beiträge: 1288

Photovoltaik-RechnerWas es kostet und wann es sich rechnet.Module, Module mit Speicher oder nur ein Speicher, wenn Sie schon Module haben. Der Rechner nutzt die Sonneneinstrahlung Ihrer Gegend, den Verbrauch des Haushalts und die örtlichen Strompreise, um Kosten, jährliche Ersparnis und Amortisationszeit zu schätzen.Seite öffnen