Was der deutsche Strom im September kostet: 33 Cent pro kWh für Neukunden
Mitte September zahlten Neukunden mit einjähriger Preisgarantie im Schnitt 33 Cent pro kWh, laut Finanztip. Der Großhandel bleibt vom Nahostkonflikt geprägt, auch wenn sich die Preise gegenüber März entspannt haben; die Börse hatte 2025 bei durchschnittlich 8,65 Cent pro kWh geschlossen, knapp 11 Prozent über 2024. Die Gasversorgung — gesichert, sagt der BDEW.
EuroEnergy-Redaktion · 1 Min. Lesezeit · aktualisiert 28. Sept. 2026
Für den deutschen Haushalt auf Anbietersuche sieht der Herbst 2026 so aus: rund 33 Cent pro Kilowattstunde in den empfohlenen Neukundentarifen mit zwölf Monaten Preisgarantie — der von Finanztip Mitte September errechnete Schnitt. Wer lange nicht gewechselt hat, zahlt in der Regel mehr.
Woraus sich der Preis zusammensetzt: Etwa ein Drittel ist die Energie selbst; der Rest — Netzentgelte (dieses Jahr dank des Bundeszuschusses um 17,6 Prozent gesunken), Abgaben, Steuern und die Marge des Lieferanten. Deshalb sinkt der Endpreis langsamer, als die guten Nachrichten steigen.
Dahinter bleibt der Großhandel nervös: Der BDEW notiert im Monatsbericht, die Märkte stünden weiter im Zeichen des Nahostkonflikts, auch wenn sich die Preise gegenüber März 2026 sichtbar entspannt haben. Das Börsenjahr 2025 hatte im Schnitt bei 8,65 Cent/kWh am Spot geschlossen — knapp 11 Prozent über 2024.
Die beruhigende, amtlich wiederholte Nachricht: Es gibt keine physische Gasmangellage; die Versorgung ist gesichert, die Importe sind weit diversifizierter als 2022. Die Nervosität ist eine des Preises, nicht der Menge.
Der praktische Herbstrat bleibt der der Vergleichsportale: Wer einen dynamischen Tarif akzeptiert und einen Smart Meter hat, erntet die billigen Mittage. Die Großhandelspreise, Tag für Tag: die Deutschland-Seite.
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