Freitag, 6. November 2026 | Letzte Aktualisierung: 19:51 (rumänische Zeit)

Nachrichten aus Deutschland

Die wichtigsten Energie-Nachrichten aus Deutschland: Strom, Gas, Preise und Infrastruktur.

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Analysen Deutschland zahlte 2025 netto 76 Milliarden Euro für Energieimporte, obwohl die Mengen um ein Viertel sanken Deutschland · 6. Nov. 2026

Eine Analyse des Öko-Instituts für den WWF Deutschland zeigt, dass das Land 2025 rund 76 Milliarden Euro netto für fossile Energieimporte gezahlt hat, obwohl die Mengen gegenüber 2015 um etwa ein Viertel gesunken sind. Die Elektrifizierung von Verkehr, Industrie und Wärme könnte die Rechnung um rund 30 Milliarden Euro pro Jahr senken, schätzen die Autoren.

Neueste Nachrichten

Unternehmen

E.ON hält Kurs: 8,7 Milliarden Investitionen 2026, 48 Milliarden bis 2030 — fast alles in Netze

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

E.ON, Europas größter Verteilnetzbetreiber, bestätigt nach dem ersten Halbjahr die Jahresziele: bereinigtes EBITDA von 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro. Die Netze allein lieferten über 3,8 Milliarden EBITDA im H1. Die Halbjahresinvestitionen von rund 3 Milliarden lagen wetterbedingt 7 Prozent unter Plan; der Plan 2026–2030 bleibt: 48 Milliarden, davon 40 nur für Netze.

Unternehmen

RWE hebt die Prognose und wettet auf Netze: EBITDA plus 40 Prozent und Mehrheit an Amprion

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

RWE schloss das erste Halbjahr 2026 mit einem bereinigten EBITDA von 3 Milliarden Euro, plus über 40 Prozent, und einem von 0,8 auf 1,3 Milliarden gestiegenen bereinigten Nettoergebnis. Der Konzern hebt die Jahresprognose, baut die Mehrheitsbeteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion aus und erhöht den Investitionsrahmen für 2026 auf 9 bis 11 Milliarden; bis 2031 sind 42 Milliarden netto geplant.

Strom

Premiere in Deutschland: Die Wärmepumpe wird zum meistverkauften Heizsystem

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

195.000 verkaufte Wärmepumpen im ersten Halbjahr 2026 — plus 40 Prozent und mit 48,7 Prozent Marktanteil erstmals vor der Gasheizung, so der Verband BWP. Der Motor bleibt die Förderung: 30 Prozent Grundförderung auf bis zu 28.000 Euro Kosten, mit Boni bis 70 Prozent; seit Juli wurden die Konditionen angepasst, ab Februar 2027 beginnen sie zu sinken.

Energiepolitik145 →

Energiepolitik

Deutschlands Kohleausstieg läuft dem Kalender voraus: Auch dieses Jahr braucht es keine Verbote

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Die Bundesnetzagentur stellte am 1. September fest, dass kein Kohleverfeuerungsverbot angeordnet werden muss: Bis zum Prüfstichtag waren bereits genug Kraftwerke aus dem Markt ausgeschieden, sodass das gesetzliche Zielniveau für 2029 deutlich unterschritten wird. Parallel prüft das Wirtschaftsministerium, RWE-Braunkohleblöcke in eine Sicherheitsreserve zu überführen. Der Endtermin bleibt spätestens 2038.

Netz108 →

Netz

Die Smart Meter bleiben die Achillesferse der deutschen Energiewende: 23 Prozent der Pflichtfälle ausgestattet

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Ende 2025 hatten nur 23,3 Prozent der Pflichteinbaufälle ein intelligentes Messsystem — das gesetzliche Ziel von 90 Prozent gilt erst für 2032. Die Pflicht trifft Verbraucher über 6.000 kWh/Jahr und Prosumenten ab 7 kWp; die Kosten sind auf 20 Euro pro Jahr gedeckelt. Ohne Smart Meter kein dynamischer Tarif — die Brücke zwischen den Haushalten und dem billigen Mittag des Marktes.

Gas99 →

Gas

Deutschlands LNG-Terminals nach dem Rekordjahr: 106 TWh eingespeist, Stade und Brunsbüttel rücken näher

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

2025 war das Rekordjahr der deutschen LNG-Terminals: 106 TWh Gas ins Netz eingespeist, bei rund 80 Prozent Auslastung. 2026 nähern sich die festen Terminals in Stade — frühestens im zweiten Quartal — und Brunsbüttel mit 8 bis 10 Milliarden Kubikmetern pro Jahr dem Start. Kritiker warnen vor Überkapazitäten; der Winter mit leeren Speichern gibt ihnen vorerst zu tun.

Weitere Nachrichten

Erneuerbare

Erneuerbare decken 58 Prozent des deutschen Verbrauchs — Halbjahresrekord

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

Im ersten Halbjahr 2026 deckten die erneuerbaren Energien 58,0 Prozent des Bruttostromverbrauchs Deutschlands, fast drei Punkte mehr als im Vorjahr — Rekord für ein erstes Halbjahr, nach den Berechnungen von BDEW und ZSW. An der öffentlichen Nettostromerzeugung lag der grüne Anteil noch höher: 61,8 Prozent, mit Wind und Sonne an der Spitze.

Markt

Fünf Preiszonen statt einer: Die Empfehlung, die Deutschland in zwei Lager spaltet

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

Die europäischen Übertragungsnetzbetreiber haben im Bidding Zone Review die Teilung der gemeinsamen Preiszone Deutschland–Luxemburg in fünf Zonen mit unterschiedlichen Preisen empfohlen. ACER schätzt Effizienzgewinne von 450 bis 540 Millionen Euro pro Jahr; die Industrie und der Süden wehren sich vehement, der Norden fordert „eine neue Ordnung". Die Entscheidung ist im Herbst 2026 wieder ein offener politischer Konflikt.

Netz

SuedLink kommt voran: Der erste Erdkabelabschnitt ist fertig, gebaut wird in sechs Bundesländern

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

Tennet hat den ersten vollständigen Erdkabelabschnitt der SuedLink-Trasse abgeschlossen — der 700 km langen 4-GW-Stromautobahn zwischen dem windreichen Norden und dem Industriesüden, die gleichzeitig in allen sechs durchquerten Bundesländern gebaut wird, mit Inbetriebnahme ab 2028. Daneben gehen 2026 der Schaltposten Osterath und die Ultranet-Verbindung in Betrieb.

Energiepreise

Die Überraschung des Jahres am deutschen Markt: Die Stunden mit Negativpreisen SINKEN — das System lernt

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 28. Sept. 2026

299 Stunden mit negativen Preisen im ersten Halbjahr 2026, gegenüber 389 im Vorjahreszeitraum — ein Minus von 23 Prozent, das die Prognosen von 700 bis 900 Stunden im Jahr widerlegt. Die Erklärung: fast verdoppelte Batterien, flexible Verbraucher und der Netzausbau. Die Extreme sind nicht verschwunden: Am 1. Mai fiel der Spot auf −50 Cent pro kWh.

Energiepolitik

Deutschlands grüner Strom kostet den Bundeshaushalt 2026 16 Milliarden Euro

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Der EEG-Finanzierungsbedarf für 2026 beträgt 16,15 Milliarden Euro — die Differenz zwischen 17,8 Milliarden Förderkosten und 3,1 Milliarden Vermarktungserlösen, nach der Rechnung der Übertragungsnetzbetreiber. Der Bundestag hat 17,2 Milliarden bereitgestellt. Seit 2023 steht die Rechnung nicht mehr auf der Stromrechnung, sondern im Haushalt.

Energiepolitik

Brüssel genehmigt den deutschen Industriestrompreis: rund 5 Cent für die energieintensive Industrie

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Die EU-Kommission genehmigte im April das deutsche Industriestrompreis-Schema: Betriebe aus rund 91 energieintensiven Branchen — Chemie, Stahl, Glas, Halbleiter — zahlen zwischen 2026 und 2028 effektiv etwa 5 Cent pro kWh, für höchstens die Hälfte ihres Jahresverbrauchs. Das Geld fließt erst ab 2027, rückwirkend, über Anträge beim Bundesförderzentrum.

Netz

Die Smart Meter bleiben die Achillesferse der deutschen Energiewende: 23 Prozent der Pflichtfälle ausgestattet

EUROENERGY-REDAKTION | Deutschland | 27. Sept. 2026

Ende 2025 hatten nur 23,3 Prozent der Pflichteinbaufälle ein intelligentes Messsystem — das gesetzliche Ziel von 90 Prozent gilt erst für 2032. Die Pflicht trifft Verbraucher über 6.000 kWh/Jahr und Prosumenten ab 7 kWp; die Kosten sind auf 20 Euro pro Jahr gedeckelt. Ohne Smart Meter kein dynamischer Tarif — die Brücke zwischen den Haushalten und dem billigen Mittag des Marktes.

Day-Ahead-Preis heute in Rumänien (€/MWh)

01:00 279,22
02:00 264,08
03:00 297,95
04:00 279,66
05:00 270,83
06:00 319,71
07:00 345,34
08:00 326,90
09:00 318,54
10:00 283,00
11:00 255,42
12:00 245,65
13:00 244,22
14:00 245,58
15:00 279,91
16:00 377,65
17:00 399,28
18:00 374,80
19:00 374,23
20:00 351,10
21:00 345,48
22:00 339,22
23:00 287,79
00:00 252,58

Rumäniens Verbrauch heute (MW)

00:00–01:00 · 5.855 MW 00:00 01:00–02:00 · 5.587 MW 01:00 02:00–03:00 · 5.446 MW 02:00 03:00–04:00 · 5.558 MW 03:00 04:00–05:00 · 5.721 MW 04:00 05:00–06:00 · 5.901 MW 05:00 06:00–07:00 · 6.300 MW 06:00 07:00–08:00 · 6.892 MW 07:00 08:00–09:00 · 6.999 MW 08:00 09:00–10:00 · 6.707 MW 09:00 10:00–11:00 · 6.192 MW 10:00 11:00–12:00 · 5.989 MW 11:00 12:00–13:00 · 5.978 MW 12:00 13:00–14:00 · 6.174 MW 13:00 14:00–15:00 · 6.174 MW 14:00 15:00–16:00 · 6.535 MW 15:00 16:00–17:00 · 7.175 MW 16:00 17:00–18:00 · 7.684 MW 17:00 18:00–19:00 · 8.045 MW 18:00 19:00–20:00 · 7.706 MW 19:00 7.706MW19:00–20:00

● verbrauchsarme Stunden ● mittlerer Verbrauch ● Spitzenstunden

Schnelldaten

Rumänien 306,6 €/MWh ▼ 5,4%

Frankreich 278,3 €/MWh ▲ 6,5%

aktualisiert 19:51

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