Unternehmen4. Nov. 2026

Basel: IWB erhält einen Investitionsrahmen von 1,02 Milliarden Franken für 2027–2030, mit Fokus auf Fernwärme und Netz

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat am 3. November den Leistungsauftrag der IWB für 2027–2030 mit einem Investitionsrahmen von 1,02 Milliarden Franken verabschiedet. Im Zentrum stehen die Dekarbonisierung der Wärme für das Netto-Null-Ziel 2037 und die Anpassung des Stromnetzes an dezentrale Photovoltaik.

EuroEnergy-Redaktion · Schweiz · 1 Min. Lesezeit

Centrala termică IWB de lângă gara din Basel, pe Solothurnerstrasse, cu cele trei coșuri înalte, sub cer senin
Foto: Fred Romero · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat am 3. November den neuen Leistungsauftrag der Industriellen Werke Basel (IWB) für die Jahre 2027–2030 verabschiedet und dem Grossen Rat, dem Kantonsparlament, überwiesen. Der damit verbundene Investitionsrahmen umfasst 1,02 Milliarden Franken, teilte die Regierung mit.

Die Zahlen. Für die vier Sparten Strom, Wärme, Wasser und Telekom ist ein Investitionsvolumen von 840 Millionen Franken geplant, das vom Parlament genehmigt werden muss. Weitere 181 Millionen Franken für den Ausbau des Fernwärmenetzes in Basel und für die Ladeinfrastruktur der Elektrobusse der BVB wurden bereits früher bewilligt, wie es in der Mitteilung heisst, über die auch die Agentur Keystone-SDA berichtete.

Was der Auftrag vorsieht. Die beiden Eckpfeiler sind die Dekarbonisierung der Energieversorgung und die Anpassung an dezentrale Versorgungsstrukturen. Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung wird als wichtiger Beitrag zum Netto-Null-Ziel bis 2037 bezeichnet. Im Strombereich passt die IWB ihr Produktionsportfolio und die Verteilnetzstrukturen an, mit mehr Netzintelligenz, vor dem Hintergrund der kantonalen «Solaroffensive» und des Ausbaus der Elektromobilität. Die Regierung verweist zudem auf die wachsende Bedeutung marktorientierter Geschäftsmodelle, etwa Lösungen mit Batteriespeichern.

Hintergrund. Bei der Wärme bleibt der Ausbau des Fernwärmenetzes gemäss der 2021 vom Parlament bewilligten Planung im Vordergrund, mit einem höheren klimaneutralen Anteil der Produktion. Die IWB baut ihr Geschäft mit erneuerbaren Energien auch ausserhalb des Kantons weiter aus. Die Regierung hat zudem die Eignerstrategie für 2027–2030 erneuert und die bisherigen Stossrichtungen beibehalten. Der vorherige Leistungsauftrag für 2023–2026 war im Dezember 2022 vom Regierungsrat beschlossen worden.

Wie es weitergeht. Leistungsauftrag und Investitionsrahmen müssen vom Grossen Rat genehmigt werden.

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