Premiere in Deutschland: Die Wärmepumpe wird zum meistverkauften Heizsystem
195.000 verkaufte Wärmepumpen im ersten Halbjahr 2026 — plus 40 Prozent und mit 48,7 Prozent Marktanteil erstmals vor der Gasheizung, so der Verband BWP. Der Motor bleibt die Förderung: 30 Prozent Grundförderung auf bis zu 28.000 Euro Kosten, mit Boni bis 70 Prozent; seit Juli wurden die Konditionen angepasst, ab Februar 2027 beginnen sie zu sinken.
EuroEnergy-Redaktion · 1 Min. Lesezeit · aktualisiert 28. Sept. 2026
In einem Land, das jahrzehntelang mit Gas heizte, hat sich die Rangordnung gedreht: Die Wärmepumpe war im ersten Halbjahr 2026 das meistverkaufte Heizsystem Deutschlands, mit einem Anteil von 48,7 Prozent — erstmals vor der Gasheizung, so der Branchenverband BWP.
Die Zahlen des Halbjahres: rund 195.000 verkaufte Heizungswärmepumpen, 40 Prozent mehr als im Vorjahr — das zweitbeste Halbjahr der Statistikgeschichte, um Haaresbreite unter dem Rekord von 2023. Auch der gesamte Heizungsmarkt legte zu, notiert der Herstellerverband BDH, aber die Wärmepumpe wuchs am schnellsten.
Der Motor bleibt die Förderung, angesiedelt bei der KfW: 30 Prozent Grundförderung auf förderfähige Kosten von bis zu 28.000 Euro — bis zu 8.400 Euro —, darauf können sich der Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozent und der Einkommensbonus von bis zu 40 Prozent für bescheidene Haushalte stapeln; die Obergrenze: 70 Prozent. Seit dem 21. Juli 2026 sind die Konditionen angepasst; und ab dem 1. Februar 2027 beginnen Geschwindigkeitsbonus und Kostendeckel alle sechs Monate zu SINKEN — wer wartet, verliert.
Für das Stromsystem ist jede hunderttausend Pumpen ein neuer Winterverbraucher — flexibel, wenn er über dynamische Tarife klug gesteuert wird, und schwer, wenn er zur selben Stunde anspringt wie das ganze Viertel.
Der Preis des Stroms, der sie füttert: die Deutschland-Seite.
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